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An diesen Abenden

Nachdem Herbert Vesely bereits 1951 mit UND DIE KINDER SPIELEN SO GERN SOLDATEN eine Pionierproduktion der österreichischen Nachkriegsavantgarde schuf, wählte er für seine folgende Arbeit ein Gedicht von Georg Trakl als Vorlage.
»AN DIESEN ABENDEN erzählt von einer Magd, die von einem Knecht verführt wird und dann, alleine gelassen, in Verzweiflung verfällt. Der Film nimmt seine Orte mit einem präzisen Gespür für Stimmungen auf. Das Erdige der gepflügten Felder, der Wind, der leise über die Halme streicht, die langsamen Bewegungen beim Schleppen der Bottiche, die Gruppe der Bauersleute auf der Dorfstraße, die wie auf einem Brueghel-Gemälde im Bildraum komponiert ist. Der Film kommt ohne gesprochene Worte aus und konstruiert seine Geschichte allein über das Sehen und die Musik, die von Gerhard Rühm stammt.«

Online Verfügbar bis: 30.4.2026
Originaltitel: An diesen Abenden
Land: Österreich
Jahr: 1952
Regie: Herbert Vesely
AT: SPIEL VON SENSENMANN UND MAGD
Buch: Herbert Vesely, nach dem Gedicht »Die junge Magd« von Georg Trakl
Kamera: Wilhelm E. Nassau, Hugo Holub
Musik: Gerhard Rühm
Quelle: 16-mm-Positiv, Sammlung Filmarchiv Austria
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2011