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Ratschenbuben zu Ostern in Niederösterreich

Ratschen ist ein seit dem 18. Jahrhundert nachweisbarer Brauch, der bis heute in weiten Teilen Österreichs praktiziert wird. Zwischen Gründonnerstag und Karsamstag ziehen die Ratschenkinder durch die Dörfer, die eindringlichen Geräusche der Holzinstrumente ersetzen die in dieser Zeit verstummten Kirchenglocken. Nach dem Ratschen werden die Kinder beim sogenannten Absammeln mit Geld, Süßigkeiten oder Ostereiern belohnt. Der 1935 aufgenommene Beitrag der ständestaatlichen Wochenschau ÖSTERREICH IN BILD UND TON dokumentiert den seit 2015 zum UNESCO Kulturerbe zählenden Brauch in einem niederösterreichischen Dorf.
Mit freundlicher Genehmigung von Österreichisches Filmmuseum

Originaltitel: Palmkätzchen und Ratschen in der Osterzeit (Österreich in Bild und Ton 16a 1935)
Land: Österreich
Jahr: 1935
Produktionsfirma: Selenophon Licht- und Tonfilm GmbH
Quelle: 35-mm-Negativ, Sammlung Filmarchiv Austria
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2026