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Eröffnung der WIG 64

Ende des 19. Jahrhunderts entstand im Überschwemmungsgebiet der Wiener Donau das Bretteldorf, eine wilde Siedlung mit Notunterkünften und kleinen Gärten zur Selbstversorgung. Um eine in unmittelbarer Nähe befindliche Mülldeponie zu erweitern, wurden mehrfache Versuche unternommen, das Bretteldorf abzusiedeln. Anlässlich der Planung für die Wiener Internationale Gartenschau (WIG 64) erfuhr das Areal eine grundlegende Neugestaltung. Das Gelände des Bretteldorfes und der Mülldeponie wurde in blühende Gärten verwandelt und erhielt mit dem Donauturm ein neues Wiener Wahrzeichen. Die Eröffnung der WIG 64 erfolgte am 16. April 1964 im Beisein von Bundespräsident Franz Jonas. Im Donaupark gab es einen Sessellift, eine Schmalspurbahn, ein eigenes Kino sowie die Donauparkhalle, die bis zum Abriss nach der Saison 1990/91 als Eishalle diente. Heute ist der Donaupark ein beliebtes Wiener Naherholungsgebiet, an die WIG und die grüne Nachkriegsmoderne erinnert neben dem Donauturm noch ein Seerestaurant und die nach wie vor betriebene Donauparkbahn.

Originaltitel: WIG 1964 - Wiener Internationale Gartenschau (Austria Wochenschau 17/1964)
Land: Österreich
Jahr: 1964
Produktionsfirma: Austria Wochenschau
Quelle: 35-mm-Positiv, Sammlung Filmarchiv Austria
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2026