Spatenstich für das General Motors Werk in Wien-Aspern
Am 5. Mai 1980 nahm Bundeskanzler Kreisky die Grundsteinlegung für das General Motors Werk in Wien-Aspern vor, das Projekt galt als Meilenstein der österreichischen Industriegeschichte und sollte neben Arbeitsplätzen auch die heimische Zulieferindustrie stärken. Im August 1982 startete die Produktion von Motoren und Getrieben mit 1600 Mitarbeiter:innen. Ein Jahr später waren bereits
2200 Beschäftigte in Aspern tätig, in den 1990er-Jahren sollten es bis zu 2800 sein. Noch 2011 verließen über 1,5 Millionen Motoren und Getriebe die Fließbänder der riesigen, einen Kilometer langen Werkshalle; gegen Ende der 2010er-Jahre wurde die Produktion allerdings schrittweise zurückgefahren und Personal abgebaut. Im Juli 2024 erfolgte schließlich die Einstellung des Opel-Werkes in Aspern und der Abbau der Maschinen.