➜ edit f_0337M3qOBQwbEmGFRt9cCL

Zechmeister

Maria Zechmeister wird 1949 zu lebenslanger Haft wegen Meuchelmordes an ihrem Ehemann verurteilt. Es gibt weder Beweise noch ein Geständnis, dafür wird im Innviertler Dorf viel geredet, vor allem hinterrücks. Die Gerüchte liefern die Grundlage für die gerichtlichen Untersuchungen, der Film wiederum basiert auf den Protokollen der Verhandlung, auf Anträgen, Aussagen und dem, was drei Jahrzehnte später davon übriggeblieben ist. Maria Zechmeister, die nach 17 Jahren Gefängnis vorzeitig entlassen wurde, und fünf Zeugen spielen sich selbst, Schöffen und Gasthausbesucher werden von Personen aus der Gegend verkörpert, die anderen Rollen übernehmen Schauspieler. ZECHMEISTER erzählt in seiner sanften Radikalität vom Abschied und Neubeginn. Als gerade einmal 23-Jährige hat Angela Summereder 1981 mit ihrem Debüt den österreichischen Film aus seinem Dornröschenschlaf aufgerüttelt, wie es bis dahin noch keine andere Regisseurin getan hat.

Online Verfügbar bis: 25.6.2026
Originaltitel: Zechmeister
Land: Österreich
Jahr: 1981
Regie: Angela Summereder
Buch: Angela Summereder
Kamera: Hille Sagel
Musik: Christian Geerdes, Fritz Mikesch, Ursula Weck, Franz Lehár
Mit: Herbert Adamec, Asher Mendelssohn, Claudia Schneider, Peter Weibel, Gernot Klotz, Franz Hofer, Dietrich Siegl
Produktionsfirma: Neue Studio-Film
Quelle: 16-mm-Positiv, 16-mm-Negativ, Sammlung Filmarchiv Austria