Die junge Stadt
Mit DIE JUNGE STADT schuf der Dokumentarfilmer Albert Quendler eine filmische Symphonie, um die Wiederaufbauleistungen der Gemeinde Wien und die Schaffung neuer Infrastrukturen für Kinder und Jugendliche zu präsentieren. Dazu gehörte die Errichtung von Kindergärten und Schulen oder auch die Schaffung neuer Einrichtungen wie dem 1948 gegründeten »Buchklub der Jugend«. Der Film visualisiert den Kontrast Vergangenheit und Zukunft mit Aufnahmen der Zinskasernen des grauen Wiens von gestern im Gegensatz zur hellen, grünen und lebenswerten Stadt von morgen. Quendler nutzt dazu einige – heute besonders interessante – Archivbilder und bettet sie in die mit dem Pathos der Zeit inszenierte Erzählung eines Neubeginns ein. Albert Quendler zählt zu den wichtigsten Filmchronisten der Wiederaufbau-Ära, DIE JUNGE STADT wurde 1954 sogar bei den Filmfestspielen von Venedig gezeigt.