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Karlbad, das letzte Kärntner Bauernbad

Seit dem 17. Jahrhundert wird das im Kärntner Nockgebiet auf 1693 Meter Seehöhe gelegene Karlbad betrieben, es ist heute das letzte traditionelle Bauernbad in den Ostalpen und funktioniert immer noch ohne elektrischen Strom. Das radonhaltige Quellwasser wird hier in Lärchenholztrögen gesammelt und mit glühenden Steinen auf rund 40 Grad erhitzt. Die Badegäste liegen in den Trögen, die mit Brettern zum Wärmeerhalt abgedeckt werden. Damit sollen vor allem rheumatische Erkrankungen behandelt werden. Schon 1968 widmete das Bundesinstitut für den wissenschaftlichen Films dem Karlbad einen längeren Beitrag und dokumentierte detailliert die Funktionsweise des alten Heilbades.

Originaltitel: Das Karlbad im Kärntner Nockgebiet
Land: Österreich
Jahr: 1968
Kamera: Elinor Pavlousek, Rudolf Klingohr
Schnitt: Elinor Pavlousek
Sprecher: Peter Machac
Tontechnik: Josef Zabloudil
Wissenschaftliche Leitung: Elfriede G. Lies
Produktionsfirma: Bundesstaatliche Hauptstelle für Lichtbild und Bildungsfilm
Quelle: 16-mm-Positiv, Sammlung Filmarchiv Austria 
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2026