Die glücklichen Minuten des Georg Hauser
»Grünes Licht für ehrgeizige, strebsame und arbeitswillige junge Menschen.« Das sagt der Chef dem neu angestellten Georg Hauser. Mit dem neuen Job beginnt Hausers durchgetaktetes Leben: vom Weckerläuten am Morgen bis zur Fernsehberieselung am Abend. Dazwischen wacht er über Dutzende, synchron in ihre Schreibmaschinen hämmernde Sekretärinnen. Irgendwann fängt diese immer gleiche Platte an zu leiern, dank einer neuen Brille kann Hauser seine Welt plötzlich mit anderen Augen sehen – und startet seinen Ausbruch aus diesem eiskalten System … In Mansur Madavis Langfilmdebüt wird bereits deutlich: Hier hat ein Künstler seine ganz eigene Filmsprache entwickelt, die lange Zeit zum Prononciertesten gehört, was in Österreich auf Zelluloid gebannt wurde.