Die Eröffnung des neuen Wiener Südbahnhofes
Nachdem der 1874 im prächtigen Neorenaissance-Stil errichtete Wiener Südbahnhof im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört worden war, entschied man sich für einen funktionalen Neubau nach den Plänen von Heinrich Hrdlicka. Dabei wurden die Gleisanlagen der Ostbahn, der Schnellbahn und der Südbahn unter einem Dach vereint. Parallel zum Bau des neuen Südbahnhofes begannen die Elektrifizierungsarbeiten der Strecke: Am 29. September 1956 erfolgte die Eröffnung des Südbahnhofes und die Inbetriebnahme des elektrischen Zugbetriebes zwischen Wien und Gloggnitz.
Die Entscheidung, den Wiener Südbahnhof als Standort für einen neuen zentralen Hauptbahnhof zu nutzen, führte zur Einstellung des Betriebes. Am 12. Dezember 2009 verkehrten hier die letzten Züge, Anfang 2010 erfolgte der Abriss der markanten, großflächig verglasten Eingangshalle.