Holztrift und Holzverarbeitung
Mitte der 1930er-Jahre war die österreichische Holzwirtschaft noch wenig mechanisiert und mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden. Werkzeuge wie die Zugsäge und die Axt dominierten den Alltag der Holzknechte. Nachdem die Weltwirtschaftskrise ab Anfang der 1930er-Jahre auch den Forstsektor erfasst hatte, versuchte der austrofaschistische Ständestaat, die Holzwirtschaft und das traditionelle Handwerk gezielt zu fördern. Die Filmdokumentation bietet einen Einblick in die verschiedenen Arbeits- und Produktionsbereiche der Branche. Eindrucksvolle Aufnahmen vom Arbeitsalltag der Holzknechte, der historischen Holztrift und der weiteren Verarbeitungsschritte entlang der Wertschöpfungskette bieten einen interessanten Einblick in diesen damals zentralen Wirtschaftssektor, der sich nach 1945 radikal verändern sollte.