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Der Fluch

Der Film entführt uns in ein galizisches Schtetl des 19. Jahrhunderts, erzählt parabelhaft das Schicksal des vom rechten Wege abkommen - den Pferdehändlers Jehuda Nachmann und von seiner Katharsis. Nachmann zieht den Zorn des Vaters jener Frau auf sich, die sich aufgrund seiner Verfehlungen das Leben genommen hat. Er wird verflucht, und nichts verhindert das Unglück, das ihn und seine Nachkommen nun verfolgt. Ein Film über Schuld und die Suche nach Vergebung, über Entwurzelung und verlorene Identität. Die authentischen Bilder des Schtetls zeigen eine durch die Nationalsozialisten vernichtete jüdische Lebenswelt kurz vor deren Untergang. Interessant auch die Produktionsgeschichte: Die Finanzierung dürfte auf Crowdfunding basieren, initiiert vom Regisseur selbst.

Online Verfügbar bis: 30.5.2027
Originaltitel: Der Fluch
Land: Österreich
Jahr: 1925
Regie: Robert Land
Buch: Walter Reisch, Ernst Weizmann
Kamera: Nicolas Farkas
Musik: Wladigeroff Brothers (Live-Musikbegleitung, aufgezeichnet am 27.11.2025 im METRO Kinokulturhaus)
Mit: Oskar Beregi, Lilian Harvey, Albert Heine, Anton Pointner, Ria Jászonyi, Hans Thimig, Ferdinand Bonn, Anny Hornik
Quelle: 35-mm-xx, Sammlung Filmarchiv Austria
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2026