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Die Stadt ohne Juden

Der Staat Utopia wird von Arbeitslosigkeit und einer rasch fortschreitenden Inflation heimgesucht. Während die Lebensmittelpreise explodieren, demonstrieren die Massen in den Straßen. Die antisemitischen Großdeutschen, allen voran die beiden Abgeordneten Rat Bernart und Volbert, nehmen diese Situation zum Anlass, den Juden die Schuld an der Misere zu geben. In einer Parlamentssitzung wird ihre Ausweisung beschlossen … Gerhard Gruber: »Der Film verlangt eine behutsame Herangehensweise in Sachen Musik. Sie begleitet die Schicksale der einzelnen Menschen, umreißt die großen Erzählbögen und setzt auch ironische Akzente. Im gesamten Duktus meiner Klavierbegleitung möchte ich auf die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen hinweisen und auf die Gefahr, kollektive Meinungen unreflektiert zu übernehmen.«

Mit Live-Musikbegleitung von Gerhard Gruber

Regie: Hans Karl Breslauer
Land: AT
Jahr: 1924
Buch: Hans Karl Breslauer, Ida Jenbach, nach dem Roman von Hugo Bettauer
Kamera: Hugo Eywo
Mit: Johannes Riemann, Karl Tema, Anny Milety, Eugen Neufeld, Hans Moser, Ferdinand Mayerhofer, Mizzi Griebl, Gisela Werbezirk
Format: DCP, s/w & viragiert
Fassung: Deutsche Zwischentitel
Länge: 87 min
Restaurierung des Filmarchiv Austria
Mo, 4. Mai 18:30
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal
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