Wo sonst wird die Screwball-Komödie so sehr zur anarchischen Versuchsanordnung wie bei Howard Hawks? Jahrelang hat Dr. Fulton an einem Verjüngungs-Elixir herumgebraut, bis ausgerechnet seinem Laboraffen das Kunststück gelingt. Der schraubt es zu allem Überfluss auf den Wasserspender – und schon verhalten sich alle, die davon trinken, wieder wie in ihren besten Teenager-Jahren. Die Wirkung dieses Zaubermittels ist allerdings nur von kurzer Dauer … Inmitten dieser Eskalation tritt Marilyn Monroe als fesche Sekretärin auf – eine scheinbar nebensächliche Figur, die dennoch Hawks’ Interesse an Rhythmus und Timing bündelt – und an erotischer Präsenz: »Was sie suggeriert, ist etwas, um das es in diesem Film die meiste Zeit geht – mit oder ohne Verjüngung« (Archer Winston).
(Florian Widegger)