Die Aufmerksamkeit verschiebt sich vom Inhalt zur Konstruktion, dorthin, wo Wirklichkeiten nachgestellt, zirkuliert und miteinander im Spiel gehalten werden. Wie tragen Archive, Kunst, Wissenschaft und Film dazu bei, das zu erhalten, was als gegeben gilt? In diesem Programm überzeugt die Performance nicht ganz. Echos kolonialer Bildproduktion tauchen wieder auf – Gesten wiederholen sich, Rollen verschieben sich, Bedeutung entgleitet. Zwischen Spektakel und Erzählung inszenieren diese Filme Mythos, bis er zu bröckeln beginnt. Was als gegeben erscheint, zeigt sich als konstruiert. Achtung: Der Rahmen ist sichtbar!
(Mara Chavez)
Tickets unter Vienna Shorts
Kuratiert von: Mara Chavez (Gewächshaus)
In Kooperation mit: Gewächshaus
Q&As mit: Sophia Yuet See
Im Rahmen von:
Festival: Vienna Shorts
So, 31. Mai
20:00
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal