Franziska »Franza« Jordan hat sich vor ihrem Ehemann, der sie zu einer Abtreibung gezwungen hat, ins Haus der Großeltern in Galicien geflüchtet. Bruder Martin folgt ihren Hilferufen und nimmt sie auf eine Reise nach Ägypten mit. Zwischen Nil und Wüste schälen sich die Schichten der psychischen und physischen Misshandlung Franzas durch ihren Ehemann hervor. Bachmann stellt in ihrem Fragment Der Fall Franza, ihrem wahrscheinlich einflussreichsten Text, eine Verbindung zwischen Missbrauch in der Ehe und Faschismus her.
(Bianca Jasmina Rauch)
»Ich könnte mir vorstellen, dass der Film ›FRANZA‹ in Frauen, die ähnliches erleben und erlebt haben, eine gewisse Auflehnung hervorruft. Das Wissen, dass sie nicht allein sind, könnte – vielleicht – helfen.«
(Xaver Schwarzenberger)