Vergleichbar ist Peter Alexanders Stellung im deutschsprachigen Nachkriegskino in etwa mit jener Heinz Rühmanns, der bis dahin als Inbegriff des komödiantischen Volksschauspielers gilt. Umso bezeichnender scheint es, dass die Figur, mit der Alexander am nachhaltigsten assoziiert wird, ursprünglich als Rühmann-Film angekündigt war. Die Verwechslungskomödie um den gutmütig-weltfremden wie liebenswürdig-naiven Grafen mit Geldsorgen, der sich als Anstandsdame für eine Millionärstochter verkleidet, bildet auch einen Höhepunkt im Zusammenspiel mit (Mediziner und Schwimm-Nationalsportler) Gunther Philipp, der als Baron Mucki von Kalk auch in zwei höchst erfolgreichen Fortsetzungen das schrullige Gegenüber gibt: »Na bitte sehr, man sagt ja nichts, man red’t ja nur davon!«
(Florian Widegger)