Was bleibt von einem Mythos, wenn man ihn durch den Fleischwolf der Parodie dreht? Mel Brooks nimmt sich mit SPACEBALLS nicht nur das Universum von STAR WARS vor, sondern bedient sich aus dem riesigen Fundus des Science- Fiction-Kinos der 1970er- und 1980er-Jahre: Laserduelle, Raumschiffe, finstere Imperien – alles ist da und wird genüsslich durch den Kakao gezogen. Knapp 1,2 Millionen Zuschauer lockt die Geschichte um Lord Helmchen und Colonel Sandfurz, die im Auftrag ihres skrupellosen Präsidenten Skroob die ver- wöhnte Prinzessin Vespa vom Nachbarplaneten entführen, damals in die heimischen Kinos – ein heiß erwartetes Sequel ist für 2027 angekündigt, und der 100-jährige Mel Brooks soll darin erneut in seine Doppelrolle als Skroob und Yoda-Pendant Yogurt schlüpfen.
(Florian Widegger)
Do 4.6.: Mit einer Einführung von Otto Römisch