Eine britische Komödie mit bissiger Schärfe: Mahmud, ein Muslim in London, entdeckt durch einen Zufall, dass er als Baby adoptiert wurde – und biologisch jüdisch ist. Was folgt, ist eine satirische Auseinandersetzung mit religiöser Identität, Vorurteilen und den überraschenden Parallelen zwischen Judentum und Islam. Zwischen Rabbiner-Unterricht und Selbstzweifeln fragt der Film pointiert: Wie viel von »uns« ist Herkunft – und wie viel Entscheidung?
(Klaus Davidowicz)
17:30: Mit einer Einführung von Klaus Davidowicz
Regie: Josh Appignanesi
Land: GB
Jahr: 2010
Buch: David Baddiel
Kamera: Natasha Braier
Musik: Erran Baron Cohen
Mit: Omid Djalili, Richard Schiff, Archie Panjabi, Igal Naor, Matt Lucas
Format: 35 mm, Farbe
Fassung: Englische Originalfassung
Länge: 105 min
Im Rahmen von:
Film | Universität: Was ist jüdischer Film?