In liebevoller Schwarzweiß-Ästhetik orientiert sich YOUNG FRANKENSTEIN eng an den Universal-Filmen der 1930er-Jahre, übernimmt ihre Bildsprache und teilweise sogar die Originalausstattung und verschiebt diese ins Komische. Gene Wilder gibt den Nachfahren des berüchtigten Wissenschaftlers, der das Labor seines Großvaters in Transsylvanien widerwillig übernimmt, nur um sich in einer fremden Welt wiederzufinden, die weniger von Forschung als von eigentümlichen Obsessionen bestimmt ist. Roger Ebert: »Der Film parodiert den Stil, nicht bloß den Stoff des Genres. Er sieht aus wie [James] Whales Originale, was ihn noch lustiger macht. Außerdem funktioniert er paradoxerweise auf zwei Ebenen: erstens als Komödie, darüber hinaus aber auch für sich allein als seltsam rührende Geschichte.«
(Florian Widegger)