Während ein Serienmörder New York in Angst und Schrecken versetzt, wittert der überforderte Erbe eines Medienkonzerns seine Gelegenheit: Wer von seinen ambitionierten Mitarbeitern den Mörder überführt, soll das Unternehmen zukünftig leiten. Im Konkurrenzkampf werfen die Zeitungsleute ihre ohnehin kaum vorhandenen moralischen Standards komplett über Bord … Dass Lang hier weniger die Aufklärung eines Verbrechens interessiert als die Frage, wie weit Menschen zu gehen bereit sind, wenn die Aussicht auf Macht mit im Spiel ist, wird recht bald klar, schließlich sind selbst vermeintliche Sympathieträger nicht frei von Eigennutz und Manipulation. Fast schon prophetisch möchte man das Bild einer von Massenmedien gelenkten Gesellschaft nennen, das an M und FURY anknüpft. (Florian Widegger)