Monatliche Filmreihe
In dieser Reihe präsentiert das Filmarchiv Austria Fundstücke aus seinen Sammlungen und bringt damit veritable Wiederentdeckungen – oft nach Jahrzehnten – wieder zurück auf die Leinwand. Diese kinoarchäologischen Expeditionen laden monatlich zu einer etwas anderen Reise durch die Filmgeschichte ein. Alle Filme werden in Form originaler 35-mm-Kopien gezeigt.
Mi, 25.2., 18:30
Second Life
Was macht man als Nachwuchs-Band nicht alles, um das Geld für die erste Plattenproduktion zusammenzukratzen? Einiges, wie wir im Verlauf dieser federleichten Mischung aus Roadmovie, Musikfilm und Schelmenstück erfahren, in der Burt Reynolds den amerikanischen Süden der 1950er in eine lässige Spielwiese aus Benzingeruch und Country-Swing verwandelt. Ein rarer und unschuldiger Gruß aus einer Zeit, in der Kino einfach Spaß machen durfte.
(Florian Widegger)
Di, 3.3., 19:45
Second Life
Groß, größer, am größten scheint das Motto zu sein, wenn es um den Konkurrenzkampf zweier Zirkusunternehmen geht. Als ein Gangster Vorstellungen sabotiert, steht alles auf dem Spiel. Wie die Handlung, war auch die Produktion dieses Films pompös ausgerichtet. Man setzte auf Stars der 1950er-Jahre (Mature, Fleming, Price, Lorre), riesige Sets, Technicolor und Cinemascope. Ein letztes Aufbäumen des klassischen Hollywood-Kinos gegenüber dem kleinen TV-Bildschirm.
(Raimund Fritz)
Di, 10.3., 18:00
Second Life
Der Prediger O’Malley fährt nach Harlem, um eine Mission zu erfüllen: die Rückführung der Afro-Amerikaner nach Afrika. Für 100,– Dollar ist man dabei und bekommt einen Platz auf der »Black Beauty«, einer modernen Arche. Der Zulauf ist enorm, was einer Gangsterbande nicht entgeht, die sich die Einnahmen schnappen will. Eine makabere Komödie nach einem Kriminalroman von Chester Himes.
(Raimund Fritz)
Di, 17.3., 20:00
Second Life
Der Prediger O’Malley fährt nach Harlem, um eine Mission zu erfüllen: die Rückführung der Afro-Amerikaner nach Afrika. Für 100,– Dollar ist man dabei und bekommt einen Platz auf der »Black Beauty«, einer modernen Arche. Der Zulauf ist enorm, was einer Gangsterbande nicht entgeht, die sich die Einnahmen schnappen will. Eine makabere Komödie nach einem Kriminalroman von Chester Himes.
(Raimund Fritz)
Fr, 20.3., 20:00
Second Life
In den Straßen von Piräus, den Hinterhöfen und Tavernen entfaltet REMBETIKO das Leben der Sängerin Marika Ninou als Spiegel einer Epoche. Ferris erzählt in Fragmenten, Liedern und Erinnerungen – getragen von melancholisch-widerständiger wie leidenschaftlicher Musik, die Ausgrenzung, Begehren und Überleben miteinander verschränkt. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären: das kollektive Porträt eines Griechenlands zwischen Diktatur, Exil und Sehnsucht.
(Florian Widegger)
Di, 24.3., 18:00
Second Life
Rose, ein Rockstar, möchte aus dem Musik-Showbiz aussteigen. Nach einer langen Tournee ist sie körperlich völlig ausgebrannt, doch ihr Manager will davon nichts wissen. Die Geschichte orientiert sich diesbezüglich vage am Leben von Janis Joplin. Für die Titelrolle konnte Bette Midler all ihre Talente umwerfend ausspielen. Sie erhielt für ihre Performance einen Golden Globe und war für den Oscar in der Kategorie »beste Darstellerin« nominiert.
(Raimund Fritz)
Di, 31.3., 20:00
Second Life
Rose, ein Rockstar, möchte aus dem Musik-Showbiz aussteigen. Nach einer langen Tournee ist sie körperlich völlig ausgebrannt, doch ihr Manager will davon nichts wissen. Die Geschichte orientiert sich diesbezüglich vage am Leben von Janis Joplin. Für die Titelrolle konnte Bette Midler all ihre Talente umwerfend ausspielen. Sie erhielt für ihre Performance einen Golden Globe und war für den Oscar in der Kategorie »beste Darstellerin« nominiert.
(Raimund Fritz)
Di, 7.4., 20:30
Second Life
In den Straßen von Piräus, den Hinterhöfen und Tavernen entfaltet REMBETIKO das Leben der Sängerin Marika Ninou als Spiegel einer Epoche. Ferris erzählt in Fragmenten, Liedern und Erinnerungen – getragen von melancholisch-widerständiger wie leidenschaftlicher Musik, die Ausgrenzung, Begehren und Überleben miteinander verschränkt. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären: das kollektive Porträt eines Griechenlands zwischen Diktatur, Exil und Sehnsucht.
(Florian Widegger)