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Mariana's Room

1943 im westukrainischen Tschernowitz: Um ihn vor der Deportation zu retten, vertraut Yulia, eine Jüdin, ihren elfjährigen Sohn Hugo ihrer Kindheitsfreundin Mariana an, die als Prostituierte in einem Bordell arbeitet. Dort gehen deutsche Soldaten täglich ein und aus. Eingesperrt in dem kleinen Schrank von Marianas Schlafzimmer besteht Hugos Dasein aus Geräuschen und Szenen, die er durch die Wände hört. Durch kontrastreiche Lichteffekte übersetzt die Kamera Hugos Fantasien in eindrucksvolle Bilder. Doch wenn die Kunden gegangen sind, lädt Mariana den Jungen in ihr Zimmer ein und hüllt ihn in Sanftheit und Fürsorge.

Jüdisches Filmfestival Wien 2026

Regie: Emmanuel Finkiel
Land: FR/IL/HU/BE
Jahr: 2025
Buch: Emmanuel Finkiel, Aharon Appelfeld (Romanvorlage)
Kamera: Alexis Kavyrchine, Victor Pichon
Schnitt: Anne Weil
Mit: Mélanie Thierry, Artem Kyryk, Olena Khokhlatkina, Anastasia Fein, u.a.
Fassung: Mehrsprachige Originalfassung mit englischen Untertiteln
Länge: 131 min
Österreichpremiere
Sa, 11. April 20:15
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
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