Erstmals kommen gehörlose Zeitzeug:innen des Nationalsozialismus selbst zu Wort. Der Film erzählt ihre Geschichten in Gebärdensprache und eröffnet damit eine Perspektive auf die NS-Verfolgung, die lange unsichtbar blieb. Zwischen Österreich und den USA entfalten sich persönliche Erinnerungen an Ausgrenzung und Gewalt – aber auch an Zusammenhalt innerhalb der Gehörlosengemeinschaft. Taube ZeitzeugInnen berichten von Diskriminierung im Alltag, von ihrem Ausschluss aus der Gesellschaft sowie von der Verfolgung gehörloser Jüdinnen und Juden.
Durch gebärdensprachlich vermittelte persönliche Zeugnisse entsteht ein Raum der Erkenntnis, der gehörlosen wie hörenden ZuschauerInnen einen Zugang zu einer bislang wenig bekannten Geschichte eröffnet.
Im Anschluss Verena Krausneker im Gespräch mit Lukas Huber, Clara Kutsch und Paulina Spelbrink