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Compensation

Verspielt, verliebt, vermaledeit: Zwei gehörlose Frauen sitzen zu unterschiedlichen Zeiten am wellenschlagenden Wasser Chicagos, als sie der Liebe begegnen. Schnell entwickelt sich der Wille und der Mut, sich den kommunikativen Herausforderungen zu stellen und eine Sprache eigener Art zu etablieren, als sie sich von den äußeren Umständen ihrer jeweiligen Zeit in einer Malaise verfangen finden … Über Ästhetiken des Stummfilms und die Verwendung dokumentarischen Materials öffnet Davis ein Fenster und spekuliert über die Vergangenheit Schwarzer gehörloser Frauen: eine marginalisierte Geschichtsschreibung, die auf die Imagination aufgrund nicht vorhandener Dokumentation angewiesen ist. COMPENSATION lässt die poetische Sprache des Gedichts von Dunbar auf visueller wie narrativer Ebene sprechen!
(Lien May Lucas)

Regie: Zeinabu irene Davis
Land: US
Jahr: 1999
Buch: Marc Arthur Chéry, nach dem gleichnamigen Gedicht von Paul Laurence Dunbar
Kamera: Pierre H. L. Désir
Musik: Reginald R. Robinson, Atiba Y. Jali
Mit: Michelle A. Banks, Nirvana Cobb, John Earl Jelks, Kevin L. Davis
Format: DCP, s/w
Fassung: Englische Originalfassung
Länge: 92 min
Fr, 12. Juni 19:00
Metro Kinokulturhaus
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Di, 23. Juni 18:00
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