➜ edit sg_033JOXAuM2797YAAQ4Ra5b
Retrospektive
Female Black Cinema Die Filmgeschichte ist weiblich ... und nicht weiß!

Seit der Stunde null des Kinos werden Filme von Schwarzen Frauen geschrieben, inszeniert und produziert – und seit damals fehlen die strukturellen Voraussetzungen für ihre Sichtbarkeit. Diese Mechanismen prägen bis heute den künstlerischen Prozess, die Finanzierung und den Verleih der Filme. »For the pleasure of pleasing women« existiere das Kino, wie die Filmhistorikerin Iris Barry 1926 schreibt, doch: für welche Frauen? Und zu welchem Preis?

Vier Jahre zuvor nennt The Billboard Tressie Souders als erste afroamerikanische Regisseurin, deren Film A WOMAN’S ERROR allerdings verschollen ist, sowie Maria P. Williams’ THE FLAMES OF WRATH aus dem darauffolgenden Jahr. Es wurde gefilmt und produziert, nur gesehen und restauriert wurde nicht: Schwarze Perspektiven verliefen immer quer zu dem Kino, das sich im Laufe des 20. Jahrhunderts an weißen Normen institutionalisierte.

Konzentrierte Macht, Politiken des Blickes, systematische Marginalisierung: Unter diesen Prämissen entsteht ein Kino im Unsichtbaren. Knapp 70 Jahre braucht es, bis Julie Dash mit ihrem Debüt-Feature DAUGHTERS OF THE DUST in den USA den Rhythmus einer neuen Bewegung taktiert. Die Werke Sarah Maldorors – insbesondere SAMBIZANGA – etablieren die französische Regisseurin als historische Vorreiterin eines Kinos, das bereits in den 1970er-Jahren den Weg in das moderne New Black Cinema weist. Es entstehen radikale Weisen neuer poetischer Bildsprache, die sich den Genrekonventionen sowie dem weißen Blick gekonnt entziehen. Wo Geschichte auf Gewalt beruht, wird der Film zum Werkzeug der Aneignung und nutzt das Fabulieren, um die glatte Oberfläche offizieller Wahrheiten aufzubrechen. So gewinnen fehlende Bilder der Historiografie an Stimme, das Archiv erscheint als situiert und der vermeintliche Fakt wird als Fiktion enttarnt.

Über ausgewählte Werke der letzten fünfzig Jahre zeigen wir Geschichten der Freude und der Resilienz, die im unausweichlichen Kontext (post-)kolonialer Gewalt produziert wurden und sich dieser bemächtigen. Ein Programm, durchzogen von kultureller Selbstbehauptung, großen Gefühlen, und einer klaren Unabwendbarkeit: Pleasure for Black women in the realm of the visual!
(Lien May Lucas)

Do, 4. Juni - Fr, 26. Juni
Do, 4.6., 20:30
Female Black Cinema
Daughters of the Dust
Nahezu ein Jahrhundert ließ die Filmindustrie verstreichen, bis ein Langfilm einer afroamerikanischen Regisseurin erstmals die Leinwände der US-Kinos landesweit erhellen sollte. Nonlinear erzählt, spinnt DAUGHTERS OF THE DUST ein Narrativ poetischer wie radikaler Bildsprache an der intergenerationellen Kluft der Frauen einer Familie der Gullah-Gemeinschaft. Der geplante Aufbruch von den Sea Islands auf das Festland bildet die Grundlage einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit kolonialer Gewa
Fr, 5.6., 18:00
Female Black Cinema
A Dry White Season
»One learns to look a certain way in order to resist«, schreibt Bell Hooks unabhängig, und doch zum Kern dieses politischen Dramas maßgeschneidert: In Soweto folgt ein Mord dem Nächsten, nachdem die polizeilichen Kräfte im Jahr 1976 den friedlichen Aufstand Schwarzer Schüler:innen gegen die rassistische Bildungspolitik des Apartheidregimes blutig niederschlugen. Entlang der Repressionslinie der Apartheid wirft A DRY WHITE SEASON die Frage nach Zeugenschaft, Verantwortung und Mitschuld auf und ad
Fr, 5.6., 21:00
Female Black Cinema
Welcome II the Terrordome
Der kollektive Suizid einer Ibo-Familie als Widerstand gegen die Sklaverei und die Verbannung Schwarzer Menschen an den Ort Terrordome stehen zu Beginn des Films nebeneinander. Schnell etabliert sich eine dystopische Zeitkapsel, in der Hip-Hop und die fortwirkende Realität des Kolonialismus untrennbar verbunden sind. Auf der Anklagebank? Das stets vergessende Wesen der post-kolonialen Welt, die prekären Produktionsbedingungen des Films und die allgegenwärtige Polizeibrutalität. WELCOME II THE TE
Sa, 6.6., 19:00
Female Black Cinema
De cierta manera IN GEWISSER HINSICHT
Im Privaten flüstert die Politik erst leise, dann ganz laut: Ein Liebesduett als Schauplatz der Klassenpolitik im post-revolutionären Kuba der 1970er-Jahre. DE CIERTA MANERA tänzelt entschieden an der Schneide der Dualität, geprägt von Erwartungen der kubanischen Bevölkerung nach der Revolution und der schwerwiegenden Realität leerer Versprechen. Eine Schau sozialer Komplexitäten, in denen sich die Adressierung des herrschenden Rassismus wie Sexismus an der Rolle des klassischen und verehrten Ma
So, 7.6., 21:00
Female Black Cinema
Selma
Der Kampf um das Wahlrecht Schwarzer US-Amerikaner:innen führt 1965 nahtlos in die Hochphase der Bürgerrechtsbewegung in den Südstaaten. Nach gescheiterten Verhandlungen mit Präsident Johnson formieren sich unter Martin Luther King Jr. die drei Märsche nach Montgomery: Gewaltloser Widerstand wird zur Choreografie zivilen Ungehorsams und findet sich nicht zuletzt in Konfrontation mit staatlicher Brutalität wieder. Ava DuVernay rahmt den Missbrauch weißer Macht der 1960er in zeitgenössische Aktual
Mo, 8.6., 20:30
Female Black Cinema
Saint Omer
Rama, eine junge Schriftstellerin aus Paris, verfolgt in der Kleinstadt Saint Omer in Nordfrankreich den Prozess gegen die ungefähr gleichaltrige Philosophiestudentin Laurence, die wie sie aus dem Senegal stammt. Sie ist des Mordes an ihrem 15 Monate alten Kleinkind angeklagt, doch so einfach liegt die Sache nicht: Sie gesteht zwar, ihr Kind ins Meer gelegt zu haben, spricht jedoch von Zauberei und plädiert auf nicht schuldig … Eine moderne Medea-Geschichte erzählt die vielfach ausgezeichnete Al
Di, 9.6., 18:15
Female Black Cinema
The Watermelon Woman
Intim, analytisch und reich an Witz ist dieses Schlüsselwerk des New Queer Cinemas der 1990er-Jahre, gestaltet als eine Spurensuche nach einer scheinbar verschollenen afroamerikanischen Schauspielerin des Golden-Age Hollywoodkinos. Als erste Schwarze lesbische Filmschaffende erscheint Cheryl Dunye hier selbst als Protagonistin, getrieben von unwiderstehlicher Besessenheit, die Geschichte hinter jener mysteriösen WATERMELON WOMAN aufzudecken, die sonst nur in ihrer stereotypischen Rolle eines Die
Di, 9.6., 21:00
Female Black Cinema
The Passion of Remembrance
Ein visuelles Mosaik aus realen wie mystischen Landschaften: Während Konflikte innerhalb einer Familie für Reibungen sorgen, öffnet sich eine weitere Sphäre der Erfahrung. Abstrakt, imaginiert, weiblich: Diese neue Ebene dient als Ort der Widersprüchlichkeit sowie neuer Denk- und Möglichkeitsräume. Immer wieder durchzuckt verfremdetes Archivmaterial den Streifen. »To unpick and unwrap what you are and who you are«, wie Blackwood schreibt, benötigt Räume abseits der weißen Filmindustrie: Das Sank
Mi, 10.6., 18:30
Female Black Cinema
Pariah
Als »Blume auf dem Schrott« (-haufen) zwischenmenschlicher Beziehungen erscheint die 17-jährige Alike aus der Bronx, deren Persönlichkeit irgendwo zwischen den maskierten Rollen liegt, hinter denen sie sich aus Angst vor Ablehnung zu verstecken versucht. Über ihre selbstverfasste Poesie, Beats und die Farbspektren Bradford Youngs erhalten wir die Einladung, in die Tiefen ihrer Seele zu blicken, sie auf der Erkundung ihrer Homosexualität zu begleiten. Komplex und kompliziert wird es, als in jedem
Fr, 12.6., 19:00
Female Black Cinema
Compensation
Verspielt, verliebt, vermaledeit: Zwei gehörlose Frauen sitzen zu unterschiedlichen Zeiten am wellenschlagenden Wasser Chicagos, als sie der Liebe begegnen. Schnell entwickelt sich der Wille und der Mut, sich den kommunikativen Herausforderungen zu stellen und eine Sprache eigener Art zu etablieren, als sie sich von den äußeren Umständen ihrer jeweiligen Zeit in einer Malaise verfangen finden … Über Ästhetiken des Stummfilms und die Verwendung dokumentarischen Materials öffnet Davis ein Fenster
Sa, 13.6., 21:00
Female Black Cinema
Queen & Slim
Eben noch sitzen Angela und Ernest gemeinsam in einem Lokal und teilen aufregende Momente eines ersten Flirts, schon finden sie sich als Partner in Crime – QUEEN & SLIM – in einem türkisfarbenen Pontiac auf der Flucht vor dem System wieder, nachdem Slim einen Polizisten aus Notwehr erschießt. Irgendwo inmitten einer Zeit, die rennt und doch stillsteht, zwischen weißen Pferden und Augenweiden der unendlichen Landstrecken, findet ihre Affinität zueinander ihr Zündholz in der Ekstase der Krimin
So, 14.6., 18:30
Female Black Cinema
Sambizanga
1961 in Luanda: Der Arbeiter Domingos Xavier politisiert sich gegen die portugiesische Kolonialmacht, während sich seine Frau Maria, im Unwissen über sein Engagement, auf die lange Reise einer Suche nach ihm begibt, nachdem dieser plötzlich verschwunden ist. Stets mit ihrem Kind und dem Willen versehen, sich über das Jenseits der hohen Mauern des politischen Systems bewusst zu werden, findet sich in der Protagonistin ein Sinnbild weiblicher Resilienz und Relevanz der Frauen in der Revolution. In
So, 14.6., 21:00
Female Black Cinema
Daughters of the Dust
Nahezu ein Jahrhundert ließ die Filmindustrie verstreichen, bis ein Langfilm einer afroamerikanischen Regisseurin erstmals die Leinwände der US-Kinos landesweit erhellen sollte. Nonlinear erzählt, spinnt DAUGHTERS OF THE DUST ein Narrativ poetischer wie radikaler Bildsprache an der intergenerationellen Kluft der Frauen einer Familie der Gullah-Gemeinschaft. Der geplante Aufbruch von den Sea Islands auf das Festland bildet die Grundlage einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit kolonialer Gewa
Mo, 15.6., 20:00
Female Black Cinema
Mossane
Mossane ist ein 14-jähriges Mädchen, das in einem über 600 Jahre alten Dorf im Westen Senegals lebt. Alte Bräuche bestimmen über die Schicksale der Menschen, so auch über ihres: Sie soll einen reichen Emigranten heiraten, obwohl sie einen mittellosen Studenten liebt. Gegen den Wunsch ihrer Eltern folgt sie ihrem Herzen – und leistet Widerstand. Bereits seit den 1970er-Jahren werden die Arbeiten Safi Fayes, die als erste afrikanische Filmemacherin gilt, auf allen großen Festivals gezeigt und gefe
Di, 16.6., 19:00
Female Black Cinema
Welcome II the Terrordome
Der kollektive Suizid einer Ibo-Familie als Widerstand gegen die Sklaverei und die Verbannung Schwarzer Menschen an den Ort Terrordome stehen zu Beginn des Films nebeneinander. Schnell etabliert sich eine dystopische Zeitkapsel, in der Hip-Hop und die fortwirkende Realität des Kolonialismus untrennbar verbunden sind. Auf der Anklagebank? Das stets vergessende Wesen der post-kolonialen Welt, die prekären Produktionsbedingungen des Films und die allgegenwärtige Polizeibrutalität. WELCOME II THE TE
Mi, 17.6., 19:00
Female Black Cinema
De cierta manera IN GEWISSER HINSICHT
Im Privaten flüstert die Politik erst leise, dann ganz laut: Ein Liebesduett als Schauplatz der Klassenpolitik im post-revolutionären Kuba der 1970er-Jahre. DE CIERTA MANERA tänzelt entschieden an der Schneide der Dualität, geprägt von Erwartungen der kubanischen Bevölkerung nach der Revolution und der schwerwiegenden Realität leerer Versprechen. Eine Schau sozialer Komplexitäten, in denen sich die Adressierung des herrschenden Rassismus wie Sexismus an der Rolle des klassischen und verehrten Ma
Do, 18.6., 18:30
Female Black Cinema
Queen & Slim
Eben noch sitzen Angela und Ernest gemeinsam in einem Lokal und teilen aufregende Momente eines ersten Flirts, schon finden sie sich als Partner in Crime – QUEEN & SLIM – in einem türkisfarbenen Pontiac auf der Flucht vor dem System wieder, nachdem Slim einen Polizisten aus Notwehr erschießt. Irgendwo inmitten einer Zeit, die rennt und doch stillsteht, zwischen weißen Pferden und Augenweiden der unendlichen Landstrecken, findet ihre Affinität zueinander ihr Zündholz in der Ekstase der Krimin
Fr, 19.6., 18:00
Female Black Cinema
Pariah
Als »Blume auf dem Schrott« (-haufen) zwischenmenschlicher Beziehungen erscheint die 17-jährige Alike aus der Bronx, deren Persönlichkeit irgendwo zwischen den maskierten Rollen liegt, hinter denen sie sich aus Angst vor Ablehnung zu verstecken versucht. Über ihre selbstverfasste Poesie, Beats und die Farbspektren Bradford Youngs erhalten wir die Einladung, in die Tiefen ihrer Seele zu blicken, sie auf der Erkundung ihrer Homosexualität zu begleiten. Komplex und kompliziert wird es, als in jedem
Sa, 20.6., 20:00
Female Black Cinema
A Dry White Season
»One learns to look a certain way in order to resist«, schreibt Bell Hooks unabhängig, und doch zum Kern dieses politischen Dramas maßgeschneidert: In Soweto folgt ein Mord dem Nächsten, nachdem die polizeilichen Kräfte im Jahr 1976 den friedlichen Aufstand Schwarzer Schüler:innen gegen die rassistische Bildungspolitik des Apartheidregimes blutig niederschlugen. Entlang der Repressionslinie der Apartheid wirft A DRY WHITE SEASON die Frage nach Zeugenschaft, Verantwortung und Mitschuld auf und ad
So, 21.6., 19:00
Female Black Cinema
The Watermelon Woman
Intim, analytisch und reich an Witz ist dieses Schlüsselwerk des New Queer Cinemas der 1990er-Jahre, gestaltet als eine Spurensuche nach einer scheinbar verschollenen afroamerikanischen Schauspielerin des Golden-Age Hollywoodkinos. Als erste Schwarze lesbische Filmschaffende erscheint Cheryl Dunye hier selbst als Protagonistin, getrieben von unwiderstehlicher Besessenheit, die Geschichte hinter jener mysteriösen WATERMELON WOMAN aufzudecken, die sonst nur in ihrer stereotypischen Rolle eines Die
So, 21.6., 21:00
Female Black Cinema
Sambizanga
1961 in Luanda: Der Arbeiter Domingos Xavier politisiert sich gegen die portugiesische Kolonialmacht, während sich seine Frau Maria, im Unwissen über sein Engagement, auf die lange Reise einer Suche nach ihm begibt, nachdem dieser plötzlich verschwunden ist. Stets mit ihrem Kind und dem Willen versehen, sich über das Jenseits der hohen Mauern des politischen Systems bewusst zu werden, findet sich in der Protagonistin ein Sinnbild weiblicher Resilienz und Relevanz der Frauen in der Revolution. In
Di, 23.6., 18:00
Female Black Cinema
Compensation
Verspielt, verliebt, vermaledeit: Zwei gehörlose Frauen sitzen zu unterschiedlichen Zeiten am wellenschlagenden Wasser Chicagos, als sie der Liebe begegnen. Schnell entwickelt sich der Wille und der Mut, sich den kommunikativen Herausforderungen zu stellen und eine Sprache eigener Art zu etablieren, als sie sich von den äußeren Umständen ihrer jeweiligen Zeit in einer Malaise verfangen finden … Über Ästhetiken des Stummfilms und die Verwendung dokumentarischen Materials öffnet Davis ein Fenster
Di, 23.6., 20:30
Female Black Cinema
Selma
Der Kampf um das Wahlrecht Schwarzer US-Amerikaner:innen führt 1965 nahtlos in die Hochphase der Bürgerrechtsbewegung in den Südstaaten. Nach gescheiterten Verhandlungen mit Präsident Johnson formieren sich unter Martin Luther King Jr. die drei Märsche nach Montgomery: Gewaltloser Widerstand wird zur Choreografie zivilen Ungehorsams und findet sich nicht zuletzt in Konfrontation mit staatlicher Brutalität wieder. Ava DuVernay rahmt den Missbrauch weißer Macht der 1960er in zeitgenössische Aktual
Mi, 24.6., 20:30
Female Black Cinema
The Passion of Remembrance
Ein visuelles Mosaik aus realen wie mystischen Landschaften: Während Konflikte innerhalb einer Familie für Reibungen sorgen, öffnet sich eine weitere Sphäre der Erfahrung. Abstrakt, imaginiert, weiblich: Diese neue Ebene dient als Ort der Widersprüchlichkeit sowie neuer Denk- und Möglichkeitsräume. Immer wieder durchzuckt verfremdetes Archivmaterial den Streifen. »To unpick and unwrap what you are and who you are«, wie Blackwood schreibt, benötigt Räume abseits der weißen Filmindustrie: Das Sank
Do, 25.6., 20:00
Female Black Cinema
Saint Omer
Rama, eine junge Schriftstellerin aus Paris, verfolgt in der Kleinstadt Saint Omer in Nordfrankreich den Prozess gegen die ungefähr gleichaltrige Philosophiestudentin Laurence, die wie sie aus dem Senegal stammt. Sie ist des Mordes an ihrem 15 Monate alten Kleinkind angeklagt, doch so einfach liegt die Sache nicht: Sie gesteht zwar, ihr Kind ins Meer gelegt zu haben, spricht jedoch von Zauberei und plädiert auf nicht schuldig … Eine moderne Medea-Geschichte erzählt die vielfach ausgezeichnete Al
Fr, 26.6., 20:00
Female Black Cinema
Mossane
Mossane ist ein 14-jähriges Mädchen, das in einem über 600 Jahre alten Dorf im Westen Senegals lebt. Alte Bräuche bestimmen über die Schicksale der Menschen, so auch über ihres: Sie soll einen reichen Emigranten heiraten, obwohl sie einen mittellosen Studenten liebt. Gegen den Wunsch ihrer Eltern folgt sie ihrem Herzen – und leistet Widerstand. Bereits seit den 1970er-Jahren werden die Arbeiten Safi Fayes, die als erste afrikanische Filmemacherin gilt, auf allen großen Festivals gezeigt und gefe