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Welcome II the Terrordome

Der kollektive Suizid einer Ibo-Familie als Widerstand gegen die Sklaverei und die Verbannung Schwarzer Menschen an den Ort Terrordome stehen zu Beginn des Films nebeneinander. Schnell etabliert sich eine dystopische Zeitkapsel, in der Hip-Hop und die fortwirkende Realität des Kolonialismus untrennbar verbunden sind. Auf der Anklagebank? Das stets vergessende Wesen der post-kolonialen Welt, die prekären Produktionsbedingungen des Films und die allgegenwärtige Polizeibrutalität. WELCOME II THE TERRORDOME realisiert sich da, wo das nihilistische Eingeständnis einer Geschichte der Gewalt erfolgt, die ihren Abschluss nie finden wird. Ein Bild politischer Nachwirkungen Großbritanniens unter Thatcher über den Zugang einer fabulierten Zukunft, die der Realität ungeheuer nah auf den Fersen ist.
(Lien May Lucas)

Regie: Ngozi Onwurah
Land: GB
Jahr: 1994
Buch: Ngozi Onwurah
Kamera: Alwin H. Küchler
Musik: John Murphy, David A. Hughes
Mit: Suzette Llewellyn, Saffron Burrows, Valentine Nonyela, Sian Martin
Format: DCP, Farbe
Fassung: Englische Originalfassung
Länge: 95 min
Fr, 5. Juni 21:00
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
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Di, 16. Juni 19:00
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