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Sambizanga

1961 in Luanda: Der Arbeiter Domingos Xavier politisiert sich gegen die portugiesische Kolonialmacht, während sich seine Frau Maria, im Unwissen über sein Engagement, auf die lange Reise einer Suche nach ihm begibt, nachdem dieser plötzlich verschwunden ist. Stets mit ihrem Kind und dem Willen versehen, sich über das Jenseits der hohen Mauern des politischen Systems bewusst zu werden, findet sich in der Protagonistin ein Sinnbild weiblicher Resilienz und Relevanz der Frauen in der Revolution. Inmitten dokumentarischer Aufnahmen, Szenen des Wartens, Sehnens und Voranschreitens stellt dieses Werk ein Zeitdokument des angolanischen Unabhängigkeitskriegs. Aktivist:innen auf großer Leinwand und eine Sprache der Liebe, die untrennbar mit der Sprache der notwendigen Revolte verbunden ist!
(Lien May Lucas)

Regie: Sarah Maldoror
Land: FR/Angola/Kongo
Jahr: 1972
Buch: Sarah Maldoror, Mário Pinto de Andrade, Maurice Pons, nach dem Roman
Kamera: Claude Agostini
Musik von: Les Ombres
Mit: Elisa Andrade, Domingos de Oliveira, Jean M’Vondo, Adelino Nelumba, Benoît Moutsila
Format: DCP, Farbe
Fassung: Mehrsprachige Originalfassung mit englischen Untertiteln
Länge: 103 min
Quelle: Cineteca di Bologna, The Film Foundation/World Cinema Project
So, 14. Juni 18:30
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal
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So, 21. Juni 21:00
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
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