1961 in Luanda: Der Arbeiter Domingos Xavier politisiert sich gegen die portugiesische Kolonialmacht, während sich seine Frau Maria, im Unwissen über sein Engagement, auf die lange Reise einer Suche nach ihm begibt, nachdem dieser plötzlich verschwunden ist. Stets mit ihrem Kind und dem Willen versehen, sich über das Jenseits der hohen Mauern des politischen Systems bewusst zu werden, findet sich in der Protagonistin ein Sinnbild weiblicher Resilienz und Relevanz der Frauen in der Revolution. Inmitten dokumentarischer Aufnahmen, Szenen des Wartens, Sehnens und Voranschreitens stellt dieses Werk ein Zeitdokument des angolanischen Unabhängigkeitskriegs. Aktivist:innen auf großer Leinwand und eine Sprache der Liebe, die untrennbar mit der Sprache der notwendigen Revolte verbunden ist!
(Lien May Lucas)