Programm aktuell
Do, 29.5., 17:30
Vienna Shorts 2025
Gemälde in grünlichem Glanz - Ein sprunghafter Streifzug durchs Glashaus
Ausgehend von einem barocken Gemälde einer jungen Königin entfaltet dieses Programm eine abwechslungsreiche filmische Komposition: fragmentierte Wahrnehmung zwischen Krieg und Exil, Wesen, die sich in endlosen Wasserlandschaften dem Unverrückbaren entgegenstellen; analoge Bildklänge im Spannungsfeld von Rausch und Kontrolle; eine rhythmische Collage über Bewegung und visuelles Gedächtnis; digitale Landschaften, techno-organische Erfahrungsräume; eine metaphysische Reise durch Schlaf, Tod und Eri
Do, 29.5., 18:00
I Dance, But My Heart Is Crying
I Dance But My Heart Is Crying
Bis zum 9. November 1938 produzierten die beiden Berliner Plattenlabel Semer und Lukraphon, von den Nazi-Schergen geduldet, noch die Musik von jüdischen Sängern und Musikern. In der sogenannten »Reichspogromnacht« wurden die Büros gestürmt und sämtliche Aufnahmen, Matrizen und Noten vernichtet. Seitdem galt diese Musik als verloren – bis sich der Musikhistoriker Rainer Lotz und der Plattensammler Ejal Jakob Eisler auf ihre Spuren machen. Tatsächlich fördern ihre Nachforschungen Schätze zu Tage u
Do, 29.5., 18:30
Vienna Shorts 2025
Rohe Daten Ursprünge des digitalen Films
99 Prozent aller Filme werden heute digital produziert und projiziert. Doch wie funktioniert das eigentlich – das Digitale? Rohe Daten widmet sich der Komplexität digitaler Bildverarbeitung und zeigt, wie sich Künstler:innen seit Jahrzehnten damit auseinandersetzen – von der Ökologie digitaler Kompression (DCT:SYPHONING) über die gleichzeitige Erfahrung zeitlicher Verdichtung (TIME OUT OF PLACE) bis hin zu frühen Experimenten mit Computernetzwerken und Bildübertragung (3 ARTISTS ON-LINE ON SLOW-
Do, 29.5., 20:00
Vienna Shorts 2025
Live: Sophie Watzlawick & Billy Roisz Mit Leonel Kaplan, noid & dieb13
Sinnliche Live-Erfahrungen im Kino: Während Sophie Watzlawicks OÙ LA NUIT TOMBE UN BRUIT SOURD (WHERE NIGHT FALLS A THUD) in zwei Live-Variationen von Leonel Kaplan (Trompete) und noid (Cello) zu erleben sein wird, nimmt uns Billy Roisz’ LUNAR DUST in Begleitung von Dieter Kovačič alias dieb13 (Turntables) mit auf eine eindrückliche Reise. Die beiden je rund halbstündigen Performances verbindet ein medienübergreifender Zugang, bei dem die Erkundung von Wahrnehmung und Räumlichkeit im Vordergrund
Do, 29.5., 20:30
Vienna Shorts 2025
Wir werden niemals allein sein △ Curtas Vila do Conde
Von einer Generation, die davon träumte, in einem neuen Land Fuß zu fassen, und bald mit Rassismus konfrontiert war bis hin zu einem intimen Gespräch über Repression, Herkunft und Familie; von einem Frauenchor, der seine Finanzierung durch ein umweltverschmutzendes Unternehmen hinterfragt, bis hin zu einer geheimen Teenagerparty. Wir werden niemals allein sein vereint vier Filme, die die Bedeutung von Zugehörigkeit betonen: zur Familie, zur Gruppe, zur Gemeinschaft. In einer Welt, die Nähe gerin
Do, 29.5., 21:00
FREUDvolles Kino
Der junge Freud
Mit Blicken aus einem fahrenden Zug, mit dem Freud 82-jährig mit seinem Hausstand von Wien nach England auswandert, beginnt diese Annäherung, die in weiterer Folge – ebenso wie Hustons Film – auf dessen Anfänge in der Erforschung der menschlichen Psyche fokussiert. In die Handlung eingewoben sind kurze Gesprächssituationen, in denen der junge Freud, mit dem Wissen des alten ausgerüstet, zu verschiedenen Stationen seines Lebens Auskunft gibt. (Florian Widegger)
Do, 29.5., 22:30
Vienna Shorts 2025
Nightmares Vertraute Ängste
Mit dem Versprechen von bedingungsloser Liebe und Fürsorge wird uns beigebracht, dass die Familie immer an erster Stelle steht. Aber was passiert, wenn gerade diese Menschen unser tiefstes Vertrauen missbrauchen? Sollen wir auch die andere Wange hinhalten? Urteilt selbst, wenn aus tiefen Schuldgefühlen, Verletzungen und Missbrauch unter zunehmendem Druck alptraumhafte Realitäten entstehen. Ist Blut dicker als Wasser? Oder gibt es doch Hoffnung auf eine bessere Zukunft – nicht mit der Familie, in
Programmübersicht
Retrospektive
Fr, 22. Mai - So, 28. Juni
Armin Mueller-Stahl Schauspieler zwischen den Welten
Zwischen Präsenz und Zurückhaltung, Eigensinn und Anpassung: Armin Mueller- Stahl gehört zu jenen Darstellern, die sich nie ganz festlegen lassen. Seine Figuren wirken oft kontrolliert, fast unauffällig – und entfalten gerade daraus ihre Tiefe. Ob im Kino der DDR, im westdeutschen, später europäischen Autorenfilm oder in Hollywoodproduktionen. Anlässlich der Ausstellung Film.Stills folgen wir in einer zweiteiligen Retrospektive einem Schauspieler, dessen Weg von Brüchen geprägt ist und gerade da
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Do, 4. Juni - Fr, 26. Juni
100 Jahre Peter Alexander Charme, Witz und Melodie!
Peter Alexander – kaum ein anderer Name ist so eng mit der heimischen Unterhaltungskultur verbunden. Seinen 100. Geburtstag am 30. Juni nehmen wir zum Anlass, eine Karriere zu würdigen, die weit über das hinausgeht, was man gemeinhin mit »Schlagerstar« oder »Filmkomiker« verbindet. Als Sänger, Schauspieler und Entertainer verkörperte er die Sehnsüchte einer Generation, die nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem Ablenkung, Leichtigkeit und Verlässlichkeit suchte. Unsere Auswahl ist damit nicht nur
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Do, 4. Juni - Fr, 26. Juni
History of Horror #3 »Das Bedrohliche«
Konkret, körperlich, oft auch brutal – und zugleich schwerer zu fassen, als es den Anschein hat. Das Bedrohliche hat viele Gesichter. Seine Gefahr geht längst nicht mehr nur von blutdürstigen Monstern, unheimlichen Kreaturen oder äußeren Mächten aus. Sie entsteht aus Situationen, Dynamiken und Systemen – und nicht zuletzt aus uns selbst. Blickt man auf die Filme, die dieses Kapitel unserer Reise durch das Horrorkino ausmachen, so fällt auf, wie häufig die Bedrohung hier als Störung von Ordnung
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Do, 4. Juni - Fr, 26. Juni
Female Black Cinema Die Filmgeschichte ist weiblich ... und nicht weiß!
Seit der Stunde null des Kinos werden Filme von Schwarzen Frauen geschrieben, inszeniert und produziert – und seit damals fehlen die strukturellen Voraussetzungen für ihre Sichtbarkeit. Diese Mechanismen prägen bis heute den künstlerischen Prozess, die Finanzierung und den Verleih der Filme. »For the pleasure of pleasing women« existiere das Kino, wie die Filmhistorikerin Iris Barry 1926 schreibt, doch: für welche Frauen? Und zu welchem Preis? Vier Jahre zuvor nennt The Billboard Tressie Souder
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Do, 4. Juni - Mi, 24. Juni
Mel Brooks - Crazy Cinema
Der 2.000-jährige Mann feiert seinen 100. Geburtstag. Und das, kaum zu glauben, lebendig. Naja, lebendig ist vielleicht zu viel gesagt, aber er ist zumindest nicht tot. Allein das ist ein Grund, mit ihm zu feiern. Aber es gibt noch mehr, denn kaum ein Filmemacher hat die amerikanische Komödie – oder, genauer, die Parodie – so nachhaltig geprägt wie dieser Wirbelwind aus Brooklyn. Borscht Belt, Vaudeville, Burlesque – er hat diese Kunstformen in seiner ganz eigenen Kunstform destilliert: Brooks’s
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Fr, 5. Juni - Mo, 22. Juni
Ingeborg Bachmann on screen Zum 100. Geburtstag
Kaum eine andere Autorin hat die österreichische Nachkriegsliteratur so sehr geprägt wie Ingeborg Bachmann (1926–1973). Bis heute zeugen Werk und Persönlichkeit von großer Strahlkraft – überraschend gering sind allerdings die Spuren, die sie in der heimischen Filmlandschaft hinterlassen hat. Zu ihrem 100. Geburtstag folgen wir diesen dennoch – und vereinen darin nicht nur unterschiedliche Zugänge zu Leben und Schaffen, sondern versuchen auch nachzuvollziehen, wie sich das – im wahrsten Sinne des
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Kinostart
Fr, 12. Juni - Sa, 27. Juni
Schönberg pfeifen
1947 formuliert Arnold Schönberg einen kühnen Wunsch: Eines Tages mögen die Menschen auf der Straße seine Musik pfeifen. Pianist Marino Formenti und Filmemacher Thomas Marschall nehmen ihn beim Wort und tragen Klavier, Kamera und viel Schnaps hinaus in den Wiener Stadtraum. Fr 12.6.: Premiere in Anwesenheit von Thomas Marschall und Performance von Marino Formenti
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Fr, 26. Juni - Do, 2. Juli
Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war
Ein imaginärer Tag in Rom wird zum Ausgangspunkt einer Annäherung: Sandra Hüller bewegt sich durch Räume, Texte und Erinnerungen und verleiht den Worten von Ingeborg Bachmann eine gegenwärtige Dringlichkeit.
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Fr, 3. Juli - Do, 9. Juli
Bürglkopf
Auf 1.300 Metern Höhe, mitten im Skiparadies Tirol – und doch vollkommen abgeschnitten von der Welt. Lisa Polsters beeindruckendes Debüt begibt sich dorthin, wo Österreichs Asylpolitik sich am liebsten unsichtbar macht.
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Fr, 10. Juli - Do, 16. Juli
The Stories
Ägypten 1967: Ein Kairoer Pianist schreibt einer Wienerin – und über Jahrzehnte voller Kriege, Umbrüche und Familienwirrwarr wächst daraus mehr als eine schlichte Brieffreundschaft.
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Fr, 17. Juli - Do, 23. Juli
Rondallas
Zwei Jahre nach einem Schiffsunglück wagt ein galicisches Küstendorf den Neuanfang – durch Musik. Daniel Sánchez Arévalo (DUNKELBLAU-FASTSCHWARZ) ist nach langer Pause zurück auf der Leinwand – mit einer mitreißenden, vielfach gefeierten Feelgood-Komödie.
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Fr, 24. Juli - Do, 30. Juli
Der tote Winkel der Wahrnehmung
Wien 1996: Zwei Studentinnen, eine Mini-DV-Kamera – und plötzlich die Gewissheit: Echsenmenschen regieren die Welt! Michael Gülzows brillante Mockumentary übernimmt die Methoden von Verschwörungstheoretikern und führt sie mit anarchischem Witz ad absurdum.
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Fr, 31. Juli - Do, 6. Aug.
Amarga Navidad
Ein Schriftsteller versucht, eine Schreibblockade zu überwinden und navigiert zwischen Erinnerung und Erfindung. In einer anderen Zeitebene irrt sein Alter Ego Elsa durch die harsche Landschaft Lanzarotes, auf der Flucht vor der eigenen Trauer.
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Fr, 7. Aug. - Do, 13. Aug.
Kota
Eine schwarze Henne flieht aus der Legebatterie – und wird zur Heldin eines Films, der keiner sein will. György Pálfis kühnes Kino-Experiment erzählt von Überlebenskampf, Hackordnungen und menschlichen Abgründen – mit ebenso viel Humor wie Präzision.
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Fr, 14. Aug. - So, 23. Aug.
Mit Hasan in Gaza
Drei MiniDV-Kassetten, gedreht 2001 in Gaza: Kinder posieren vor der Kamera, Männer spielen Karten, das Leben pulst. Kamal Aljafaris filmisches Denkmal verweigert das Vergessen – für Orte, die nicht mehr existieren, und Menschen, deren Schicksal unbekannt ist.
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Film
Universität
Monatliche Filmreihe
Classic Line
Filmklassiker stehen wieder hoch im Kurs. Die Festivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Bologna präsentieren neu restaurierte Versionen von All-Time-Favourites und finden damit ein begeistertes Publikum. In der monatlichen Classic Line zeigt das Filmarchiv Austria einige der spannendsten internationalen Re-Releases und Arbeiten aus der eigenen Restaurierungswerkstätte.
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Faszination Filmarchivierung
Die Reihe Faszination Filmarchivierung führt in das unbekannte Terrain des filmischen Weltkulturerbes, präsentiert Fundstücke und spannende Wiederentdeckungen. Jedes für die Leinwand zurückgewonnene Laufbild ist der Lohn beharrlicher Archivarbeit und ein kleiner Triumph über die Vergänglichkeit des Lebens.
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Jüdischer Filmclub Wien
Der Jüdische Filmclub Wien bietet einen lebendigen Ort der interkulturellen Begegnung und findet in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Institut für Judaistik der Universität Wien statt. Das Filmarchiv Austria fungiert als Träger dieses cineastischen Forums und leistet damit einen Beitrag zur regelmäßigen Vermittlung jüdischer Filmkultur.
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Kinder Kino Klassiker
»Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen«, meinte Astrid Lindgren. Ein Ort, der das ermöglicht, ist das Kino. Das Programm der Reihe Kinder Kino Klassiker umfasst Höhepunkte und ausgesuchte Raritäten des europäischen Kinderfilmschaffens. Die Filme stammen aus den Sammlungen des Filmarchiv Austria und werden in originalen 35-mm-Kopien präsentiert.
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Wild Friday Night
Ein monatlicher Streifzug durch die abseitigen, verschmähten, provozierenden, vergessenen, dunklen, anzüglichen, auszüglichen, radioaktiven, stählernen und wilden Seiten des Kinos. Presented in glorious 35 mm, gefeiert mit einem Getränkespecial an der Bar.
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Second Life
In dieser Reihe präsentiert das Filmarchiv Austria Fundstücke aus seinen Sammlungen und bringt damit veritable Wiederentdeckungen – oft nach Jahrzehnten – wieder zurück auf die Leinwand. Diese kinoarchäologischen Expeditionen laden monatlich zu einer etwas anderen Reise durch die Filmgeschichte ein. Alle Filme werden in Form originaler 35-mm-Kopien gezeigt.
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Ein Abend mit
In regelmäßigen Abständen holen wir Film- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen vor den Vorhang und laden sie ein, mit uns und dem Publikum im METRO Kinokulturhaus einen Abend zu verbringen und ihre Arbeiten zu präsentieren.
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Stummfilmzauber
Wenn historische Lichtspiele mit inspirierter Live-Musik in einen Dialog treten, entstehen die oft intensivsten und glückhaftesten Kinomomente. Die in Zelluloid aufgespeicherte, rund 100 Jahre alte Filmkunst verbindet sich in magischer Weise mit der Gegenwart und wird höchst lebendig. Ein Synonym für atemberaubende Stummfilmmusik ist Gerhard Gruber, der monatlich ausgewählte Highlights der Filmgeschichte am Klavier live begleitet. Ein außergewöhnliches Kinovergnügen – auch für Kinder und Jugendl
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Filmfrühstück
An ausgewählten Sonntagen laden wir zu einem genussvollen Start in den Kinotag. Zu besonderen Filmschmankerln aus unserem Programm servieren wir ein reichhaltiges Frühstück aus der METRO Kinobar. Unser Filmfrühstück wird von 11:00 bis 13:00 im Foyer des METRO Kinokulturhauses in zwei Ausführungen angeboten: klassisch mit Beinschinken, Salami und Käse, oder vegetarisch mit Käse, Brie und Aufstrich. Beide Frühstücksangebote umfassen frisches Gebäck, Butter, Marmelade oder Honig, Tomaten- und Gurk
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Ausstellung
Kino wie noch nie