Programm aktuell

Das METRO Kinokulturhaus (Kino, METRO Bar und Satyr Filmwelt) ist von 24.8. bis einschließlich 9.9. wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten geschlossen. 

So, 23.11., 16:00
Kinder Kino Klassiker
Karo und der liebe Gott
Nach ihrer Erstkommunion wird Karo mit der Trennung ihrer Eltern konfrontiert. Sie tut sich schwer damit, greift in ihrer Verzweiflung zu einem Funkgerät und beklagt sich beim lieben Gott darüber. Zu ihrer Überraschung meldet sich eine Stimme … Ob Karo ihre Eltern wieder zusammenbringen kann? Auf den Kinderfilmfestivals von Augsburg und Würzburg waren Kinderjurys und Publikum begeistert von diesem Film und wählten ihn zum Festivalsieger. (Raimund Fritz)
So, 23.11., 18:00
Ort ohne Erinnerung – Kaisersteinbruch, die verschwundene Geschichte
Ort ohne Erinnerung – Kaisersteinbruch, die verschwundene Geschichte
Kaisersteinbruch ist ein unscheinbarer Ort im Osten Österreichs. Nichts zeugt mehr davon, dass sich hier eines der größten Kriegsgefangenenlager des Deutschen Reichs befand. Während die Einheimischen nicht mehr viel darüber sprechen, suchen noch immer Nachfahren einstiger Gefangener den Friedhof des ehemaligen Lagers auf und forschen nach Überresten und Bruchstücken ihrer Geschichte. Eine Geschichte, die für die einen im Lauf der Jahrzehnte durch beharrliches Schweigen zum Verschwinden gebracht
So, 23.11., 18:30
Landvermessung #9
Jüdisches Leben in frühen Stummfilmen
DIE GEKREUZIGT WERDEN galt lange als verschollen. Das vorliegende Fragment basiert auf einer vom Filmarchiv Austria entdeckten, bereits stark zersetzten Vorführkopie und wurde aufwendig restauriert. Der Film erzählt von einem von Spott und Rassismus gepeinigten Leben. Schon als Kind bricht Ariel mit seiner strenggläubigen Familie, weil er sich nicht so recht für den Talmud zu interessieren weiß. Trotz beruflicher Erfolge und seines Engagements für Fabrikarbeiter wirft dieser Bruch große Schatten
So, 23.11., 19:00
Classic Line
My Beautiful Laundrette
Zusammen mit seinem Partner Johnny möbelt der junge Pakistani Omar einen abgewrackten Waschsalon im Süden Londons auf. Sehr zum Unmut von Johnnys alten Kumpels von der rechtsextremen National Front … Unbeschwert und humorvoll thematisiert Frears in diesem britischen 80s-Kultfilm die großen Themen seiner Zeit – Rassismus, Homophobie, die Folgen von Thatchers desolater Wirtschaftspolitik – und verhilft dem jungen Daniel Day-Lewis zum Durchbruch. (Florian Widegger)
So, 23.11., 20:00
Vertriebenes Lachen.
Arm wie eine Kirchenmaus
ARM WIE EINE KIRCHENMAUS ist eine der ersten von Paul Morgans Filmarbeiten nach seiner Rückkehr aus den USA. Er trat gemeinsam mit Fritz Grünbaum im Prolog auf und gab den Bankdiener Quapil. Darstellerin Grete Mosheim empfand ihre Rolle der Stenotypistin Susi Sachs als die schönste, die sie bisher im Tonfilm gespielt habe, denn sie sei die menschlichste und lebenswahrste. Der Film-Kurier wünschte ihr einen »Lastwagen Lorbeerkränze« und sah in Morgan ein »ulkiges Faktotum«. Hans Thimig erinnerte
So, 23.11., 20:30
Two Serious Men
The Man Who Wasn't There
Ein Friseur schweigt. Die Welt rauscht. THE MAN WHO WASN’T THERE ist ein chromglänzender Noir und ein metaphysischer Abgesang auf Gewissheit, Identität und Handlung. Billy Bob Thornton spielt Ed Crane, einen Mann ohne Eigenschaft, der kaum handelt und doch alles ins Rollen bringt. Die Coens erzählen seine Geschichte wie ein Gedicht über Leere: stilistisch makellos, mit Rauch als Zeitmesser und Licht als Kompass. Schuld, Wahrheit, Zufall – alles verschwimmt. (Otto Römisch)
So, 23.11., 21:00
Classic Line
Night of the Living Dead
Der Beginn einer neuen Ära des Horrorkinos verpflanzt den exotischen Zombiemythos ins amerikanische Heartland, wo die tumben Wiedergänger in Scharen auf der Suche nach lebendem Fleisch umherstreifen. Als Allegorie auf die Stimmungslage eines gespaltenen Landes, gezeichnet von Rassenunruhen, Vietnamkrieg und dem Zerbröseln des amerikanischen Wertefundaments, bleibt am Schluss nur die Erkenntnis, dass die größte Gefahr immer noch von uns Un-Toten ausgeht. (Florian Widegger)
Programmübersicht
Retrospektive
Do, 10. Sep. - Di, 6. Okt.
Claudia Cardinale Die Ungezähmte
Das Märchen von den Schauspielerinnen, die zufällig entdeckt und zu großen Stars werden, ist so alt wie das Kino selbst. Im Fall von Claudia Cardinale ist es wahr: 1938 in Tunis als Tochter sizilianischer Auswanderer geboren, gelangt sie über Umwege zum Film. Eigentlich will sie mit Anfang 20, als sie von der italienischen Filmszene erstmals umworben wird, nichts anderes als ein ruhiges Leben außerhalb des Scheinwerferlichts führen. Dass es anders kommt, hat mit einer ungeplanten Schwangerschaft
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Do, 10. Sep. - Di, 6. Okt.
Das Auge des Kinos: Fritz Lang #1 Filme 1919–1933
»Welch ein Glück, in Lang einen Autor zu haben, dessen Kinoanfänge fast mit den Anfängen des Kinos identisch sind, ein individueller Werdegang, der eng verflochten ist mit den entscheidenden Entwicklungsetappen eines neuen Mediums«, stellt Frieda Grafe ihrer Analyse des Werks von Fritz Lang voran. Anlässlich seines 50. Todestags am 2. August widmen wir dem 1890 in Wien geborenen Regisseur bis Dezember eine fast vollständige Retrospektive in drei Teilen, die von den expressiven Bilderwelten der S
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Do, 10. Sep. - Mo, 5. Okt.
Senta Berger Ein Weltstar aus Wien
Vom Wiener Nachwuchstalent nach Hollywood, von der Komödie zum politischen Autorenfilm, von der gefeierten Darstellerin zur mutigen Produzentin – Senta Berger gehört zu jener seltenen Gattung von Schauspielerinnen, die wahrlich auf kein Image festzulegen sind, sondern immer wieder den Rollenwechsel suchen. Dabei steht sie für Filme, die Haltung beweisen, ohne auf Wirkung zu verzichten, und verbindet dabei Eleganz mit Neugierde, Leichtigkeit mit Ernst – und ihre außergewöhnliche Präsenz mit der B
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Mo, 14. Sep. - Di, 6. Okt.
Blende auf! 50 Jahre Austrian Association of Cinematographers
Es scheint auf den ersten Blick recht simpel: Ohne Kamera kein Film. Sie ist der Apparat, durch den wir Menschen, Räume und Zeit im Kino wahrnehmen können. In Verbindung mit Licht, Bewegung und Bildkomposition lenkt sie unseren Blick, stellt Bedeutung her und formt die Geschichten auf der Leinwand. Vor 50 Jahren schließen sich Österreichs Kameraleute zusammen, um dieser Arbeit eine gemeinsame Stimme zu geben. Ihr Verband, die Austrian Association of Cinematographers (kurz AAC) ist der erste Ber
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Kinostart
Monatliche Filmreihe
Classic Line
Filmklassiker stehen wieder hoch im Kurs. Die Festivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Bologna präsentieren neu restaurierte Versionen von All-Time-Favourites und finden damit ein begeistertes Publikum. In der monatlichen Classic Line zeigt das Filmarchiv Austria einige der spannendsten internationalen Re-Releases und Arbeiten aus der eigenen Restaurierungswerkstätte.
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Faszination Filmarchivierung
Die Reihe Faszination Filmarchivierung führt in das unbekannte Terrain des filmischen Weltkulturerbes, präsentiert Fundstücke und spannende Wiederentdeckungen. Jedes für die Leinwand zurückgewonnene Laufbild ist der Lohn beharrlicher Archivarbeit und ein kleiner Triumph über die Vergänglichkeit des Lebens.
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Jüdischer Filmclub Wien
Der Jüdische Filmclub Wien bietet einen lebendigen Ort der interkulturellen Begegnung und findet in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Institut für Judaistik der Universität Wien statt. Das Filmarchiv Austria fungiert als Träger dieses cineastischen Forums und leistet damit einen Beitrag zur regelmäßigen Vermittlung jüdischer Filmkultur.
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Kinder Kino Klassiker
»Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen«, meinte Astrid Lindgren. Ein Ort, der das ermöglicht, ist das Kino. Das Programm der Reihe Kinder Kino Klassiker umfasst Höhepunkte und ausgesuchte Raritäten des europäischen Kinderfilmschaffens. Die Filme stammen aus den Sammlungen des Filmarchiv Austria und werden in originalen 35-mm-Kopien präsentiert.
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Wild Friday Night
Ein monatlicher Streifzug durch die abseitigen, verschmähten, provozierenden, vergessenen, dunklen, anzüglichen, auszüglichen, radioaktiven, stählernen und wilden Seiten des Kinos. Presented in glorious 35 mm, gefeiert mit einem Getränkespecial an der Bar.
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Second Life
In dieser Reihe präsentiert das Filmarchiv Austria Fundstücke aus seinen Sammlungen und bringt damit veritable Wiederentdeckungen – oft nach Jahrzehnten – wieder zurück auf die Leinwand. Diese kinoarchäologischen Expeditionen laden monatlich zu einer etwas anderen Reise durch die Filmgeschichte ein. Alle Filme werden in Form originaler 35-mm-Kopien gezeigt.
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Ein Abend mit... Käthe Kratz
In regelmäßigen Abständen holen wir Film- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen vor den Vorhang und laden sie ein, mit uns und dem Publikum im METRO Kinokulturhaus einen Abend zu verbringen und ihre Arbeiten zu präsentieren.
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Stummfilmzauber
Wenn historische Lichtspiele mit inspirierter Live-Musik in einen Dialog treten, entstehen die oft intensivsten und glückhaftesten Kinomomente. Die in Zelluloid aufgespeicherte, rund 100 Jahre alte Filmkunst verbindet sich in magischer Weise mit der Gegenwart und wird höchst lebendig. Ein Synonym für atemberaubende Stummfilmmusik ist Gerhard Gruber, der monatlich ausgewählte Highlights der Filmgeschichte am Klavier live begleitet. Ein außergewöhnliches Kinovergnügen – auch für Kinder und Jugendl
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Filmfrühstück
An ausgewählten Sonntagen laden wir zu einem genussvollen Start in den Kinotag. Zu besonderen Filmschmankerln aus unserem Programm servieren wir ein reichhaltiges Frühstück aus der METRO Kinobar. Unser Filmfrühstück wird von 11:00 bis 13:00 im Foyer des METRO Kinokulturhauses in zwei Ausführungen angeboten: klassisch mit Beinschinken, Salami und Käse, oder vegetarisch mit Käse, Brie und Aufstrich. Beide Frühstücksangebote umfassen frisches Gebäck, Butter, Marmelade oder Honig, Tomaten- und Gurk
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