Programm aktuell

Das METRO Kinokulturhaus (Kino, METRO Bar und Satyr Filmwelt) ist von 24.8. bis einschließlich 9.9. wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten geschlossen. 

Mi, 15.4., 17:45
History of Horror #1
Onibaba ONIBABA – DIE TÖTERINNEN / LES TUEUSES
Im Schilfmeer eines vom Bürgerkrieg verwüsteten Japan lauern zwei Frauen vorbeiziehenden Samurai auf, um sie zu töten und auszurauben. So sichern sie ihr eigenes Überleben. Kaneto Shindō verdichtet Armut, Begehren und Gewalt zu einer archaischen Parabel, in der das Rascheln des Grases und das Pfeifen des Windes zu akustischen Vorboten des Un- heiligen werden. Die fragile Ordnung kippt, als eine Dämonenmaske ins Spiel kommt: Eifersucht, Verlustängste und (sexuelle) Obsessionen treiben die Figuren
Mi, 15.4., 18:00
Jüdisches Filmfestival Wien 2026
Leben und Überleben
Der Dokumentarfilm porträtiert Erich Finsches, Shoah-Überlebender und ein waschechtes Wiener Original. Der Film zeigt ihn als positive, humorvolle, aber auch streitbare und einzigartige Persönlichkeit in seiner ganzen Menschlichkeit. Mit 97 Jahren setzt sich Erich weiterhin unermüdlich für die Erinnerung ein, besucht Gedenkfeiern und Schulen, um seine Botschaft zu verbreiten: „Nie wieder“. Anstelle einer klassischen „Augenzeugenberichterstattung“ dokumentiert der Film nicht nur Erichs Leben, sei
Mi, 15.4., 18:30
Mirella
Mirella
Die abenteuerliche Geschichte der legendären Fotografin Mirella Ricciardi, die die schwindende Schönheit des Lebens mit ihrer Kamera eingefangen hat und nun hinter der Linse verborgen bleiben will. In Kenia als Tochter europäischer Eltern geboren, wuchs sie inmitten des Optimismus und der Widersprüche eines untergehenden Imperiums auf. Ihre Fotografien aus Ostafrika, später veröffentlicht unter dem Titel VANISHING AFRICA, brachten ihr Ruhm, wurden aber auch kontrovers aufgenommen, da sie vom kol
Mi, 15.4., 20:00
How to Build a Library Special
Wie kann man mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Unabhängigkeit der meisten afrikanischen Staaten die Auswirkungen des Kolonialismus auf die indigene afrikanische Bevölkerung angehen? In HOW TO BUILD A LIBRARY wählen die Regisseure Maia Lekow und Christopher King einen klaren, methodischen Ansatz. Ihr Dokumentarfilm begleitet zwei kenianische Frauen, die versuchen, eine verfallene Bibliothek aus der Kolonialzeit im Zentrum Nairobis zu transformieren. Diese gewaltige Aufgabe erfordert Geduld
Mi, 15.4., 20:30
Jüdisches Filmfestival Wien 2026
Disposable Humanity
Der Film thematisiert die sogenannte »Aktion T4«, die systematische Ermordung von psychisch kranken Menschen und Menschen mit Behinderungen durch das nationalsozialistische Regime – ein Verbrechen, das noch vor dem Holocaust begann und lange aus der öffentlichen Erinnerung verdrängt blieb. Zwischen historischen Orten, Archivmaterial und heutigen Stimmen fragt der Film, wie Erinnerung entsteht und wen sie einschließt. Warum dauerte es so lange, bis den Opfern ein sichtbarer Platz im kollektiven G
Mi, 15.4., 21:00
Classic Line
L'eclisse LIEBE 1962
Eine Trennung am frühen Morgen, ein zielloses Umherirren durch Roms neue Stadtlandschaften – und eine Liebe, die kaum Gestalt annehmen kann, bevor sie schon wieder versickert: Frisch getrennt beginnt Vittoria eine Affäre mit dem jungen Broker Piero, der aber keine echten Gefühle zeigen kann. Doch wer ist dazu schon in der Lage, in Antonionis Welt aus Beton und Börsenkursen? Wie in seinen beiden vorherigen Filmen mit Monica Vitti beschreibt er das Scheitern, das Verschwinden und das, was vielleic
Programmübersicht
Retrospektive
Do, 10. Sep. - Di, 6. Okt.
Claudia Cardinale Die Ungezähmte
Das Märchen von den Schauspielerinnen, die zufällig entdeckt und zu großen Stars werden, ist so alt wie das Kino selbst. Im Fall von Claudia Cardinale ist es wahr: 1938 in Tunis als Tochter sizilianischer Auswanderer geboren, gelangt sie über Umwege zum Film. Eigentlich will sie mit Anfang 20, als sie von der italienischen Filmszene erstmals umworben wird, nichts anderes als ein ruhiges Leben außerhalb des Scheinwerferlichts führen. Dass es anders kommt, hat mit einer ungeplanten Schwangerschaft
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Do, 10. Sep. - Di, 6. Okt.
Das Auge des Kinos: Fritz Lang #1 Filme 1919–1933
»Welch ein Glück, in Lang einen Autor zu haben, dessen Kinoanfänge fast mit den Anfängen des Kinos identisch sind, ein individueller Werdegang, der eng verflochten ist mit den entscheidenden Entwicklungsetappen eines neuen Mediums«, stellt Frieda Grafe ihrer Analyse des Werks von Fritz Lang voran. Anlässlich seines 50. Todestags am 2. August widmen wir dem 1890 in Wien geborenen Regisseur bis Dezember eine fast vollständige Retrospektive in drei Teilen, die von den expressiven Bilderwelten der S
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Do, 10. Sep. - Mo, 5. Okt.
Senta Berger Ein Weltstar aus Wien
Vom Wiener Nachwuchstalent nach Hollywood, von der Komödie zum politischen Autorenfilm, von der gefeierten Darstellerin zur mutigen Produzentin – Senta Berger gehört zu jener seltenen Gattung von Schauspielerinnen, die wahrlich auf kein Image festzulegen sind, sondern immer wieder den Rollenwechsel suchen. Dabei steht sie für Filme, die Haltung beweisen, ohne auf Wirkung zu verzichten, und verbindet dabei Eleganz mit Neugierde, Leichtigkeit mit Ernst – und ihre außergewöhnliche Präsenz mit der B
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Mo, 14. Sep. - Di, 6. Okt.
Blende auf! 50 Jahre Austrian Association of Cinematographers
Es scheint auf den ersten Blick recht simpel: Ohne Kamera kein Film. Sie ist der Apparat, durch den wir Menschen, Räume und Zeit im Kino wahrnehmen können. In Verbindung mit Licht, Bewegung und Bildkomposition lenkt sie unseren Blick, stellt Bedeutung her und formt die Geschichten auf der Leinwand. Vor 50 Jahren schließen sich Österreichs Kameraleute zusammen, um dieser Arbeit eine gemeinsame Stimme zu geben. Ihr Verband, die Austrian Association of Cinematographers (kurz AAC) ist der erste Ber
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Kinostart
Monatliche Filmreihe
Classic Line
Filmklassiker stehen wieder hoch im Kurs. Die Festivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Bologna präsentieren neu restaurierte Versionen von All-Time-Favourites und finden damit ein begeistertes Publikum. In der monatlichen Classic Line zeigt das Filmarchiv Austria einige der spannendsten internationalen Re-Releases und Arbeiten aus der eigenen Restaurierungswerkstätte.
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Faszination Filmarchivierung
Die Reihe Faszination Filmarchivierung führt in das unbekannte Terrain des filmischen Weltkulturerbes, präsentiert Fundstücke und spannende Wiederentdeckungen. Jedes für die Leinwand zurückgewonnene Laufbild ist der Lohn beharrlicher Archivarbeit und ein kleiner Triumph über die Vergänglichkeit des Lebens.
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Jüdischer Filmclub Wien
Der Jüdische Filmclub Wien bietet einen lebendigen Ort der interkulturellen Begegnung und findet in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und dem Institut für Judaistik der Universität Wien statt. Das Filmarchiv Austria fungiert als Träger dieses cineastischen Forums und leistet damit einen Beitrag zur regelmäßigen Vermittlung jüdischer Filmkultur.
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Kinder Kino Klassiker
»Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen«, meinte Astrid Lindgren. Ein Ort, der das ermöglicht, ist das Kino. Das Programm der Reihe Kinder Kino Klassiker umfasst Höhepunkte und ausgesuchte Raritäten des europäischen Kinderfilmschaffens. Die Filme stammen aus den Sammlungen des Filmarchiv Austria und werden in originalen 35-mm-Kopien präsentiert.
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Wild Friday Night
Ein monatlicher Streifzug durch die abseitigen, verschmähten, provozierenden, vergessenen, dunklen, anzüglichen, auszüglichen, radioaktiven, stählernen und wilden Seiten des Kinos. Presented in glorious 35 mm, gefeiert mit einem Getränkespecial an der Bar.
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Second Life
In dieser Reihe präsentiert das Filmarchiv Austria Fundstücke aus seinen Sammlungen und bringt damit veritable Wiederentdeckungen – oft nach Jahrzehnten – wieder zurück auf die Leinwand. Diese kinoarchäologischen Expeditionen laden monatlich zu einer etwas anderen Reise durch die Filmgeschichte ein. Alle Filme werden in Form originaler 35-mm-Kopien gezeigt.
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Ein Abend mit... Käthe Kratz
In regelmäßigen Abständen holen wir Film- und Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen vor den Vorhang und laden sie ein, mit uns und dem Publikum im METRO Kinokulturhaus einen Abend zu verbringen und ihre Arbeiten zu präsentieren.
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Stummfilmzauber
Wenn historische Lichtspiele mit inspirierter Live-Musik in einen Dialog treten, entstehen die oft intensivsten und glückhaftesten Kinomomente. Die in Zelluloid aufgespeicherte, rund 100 Jahre alte Filmkunst verbindet sich in magischer Weise mit der Gegenwart und wird höchst lebendig. Ein Synonym für atemberaubende Stummfilmmusik ist Gerhard Gruber, der monatlich ausgewählte Highlights der Filmgeschichte am Klavier live begleitet. Ein außergewöhnliches Kinovergnügen – auch für Kinder und Jugendl
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Filmfrühstück
An ausgewählten Sonntagen laden wir zu einem genussvollen Start in den Kinotag. Zu besonderen Filmschmankerln aus unserem Programm servieren wir ein reichhaltiges Frühstück aus der METRO Kinobar. Unser Filmfrühstück wird von 11:00 bis 13:00 im Foyer des METRO Kinokulturhauses in zwei Ausführungen angeboten: klassisch mit Beinschinken, Salami und Käse, oder vegetarisch mit Käse, Brie und Aufstrich. Beide Frühstücksangebote umfassen frisches Gebäck, Butter, Marmelade oder Honig, Tomaten- und Gurk
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