Sa, 6.6., 17:00 - 21:00
Film.Stills
Film.Stills
Der Maler Armin Mueller-Stahl
Dass Armin Mueller-Stahl, der deutsche Weltstar des Kinos, auch ein großartiger Maler ist, gilt es hierzulande erst zu entdecken. Schon früh begann er, seine Bühnen- und Filmrollen auf Papier und Leinwand zu reflektieren. In seinen ausdrucksstarken Bildern führt Mueller-Stahl selbst Regie – und vollzieht dabei einen Rollenwechsel, der ihm besonders wichtig ist. Die Gemälde treten in einen spannungsvollen Dialog mit den Filmen, sie kehren in ihrer Anlage durch den Maler Armin Mueller-Stahl die Bl
Sa, 6.6., 17:00
Ingeborg Bachmann on screen
Ihr glücklichen Augen
Glücklich ist, wer nicht hinsieht? Miranda und Josefs Beziehung wird erschüttert, als Anastasia in das Leben des Paares tritt. Es entspinnt sich die Chronologie einer Beziehung: vom Kennenlernen bis zum Dahinschwinden der Leidenschaft. Margareta Heinrich verdichtet die innere Reise ihrer Figuren durch surreale Sequenzen und lädt Mirandas Sehschwäche mit Symbolcharakter auf.
(Bianca Jasmina Rauch)
Protagonistin Miranda erlebt ihre extreme Sehschwäche nicht als Beeinträchtigung, sondern als »Gesc
Sa, 6.6., 17:30
100 Jahre Peter Alexander
Charley's Tante
Um den abendlichen Damenbesuch seines Bruders Ralf und dessen Freund Charley während eines Double-Dates auf einer Dachterrasse zum Bleiben zu überreden, schlüpft Diplomat Otto kurzerhand in Frauenkleider und gibt sich als CHARLEY’S TANTE aus Südamerika aus. Richtig verwirrend wird das, sobald die echte Tante auftaucht … Brandon Thomas’ Posse aus dem Jahr 1892 ist – bis heute – einer der beliebtesten Theaterstoffe überhaupt und steht Pate bei unzähligen Verfilmungen (u. a. auch mit Heinz Rühmann
Sa, 6.6., 18:15
History of Horror #3
Psycho
40.000 Dollar sind eine Menge Geld, die die Versicherungsangestellte Marion Crane an einem Freitagnachmittag noch zur Bank bringen sollte. Sie entscheidet sich jedoch dafür, mit den Scheinen die Stadt zu verlassen, um ein neues Leben mit ihrem heimlichen Freund anzufangen. Kurz vor ihrem Ziel macht sie bei strömendem Regen Halt in einem Motel … Schon die gebrochenen Linien, die im Vorspann von Saul Bass die Leinwand zerschneiden, verweisen auf die nervöse Dynamik des Films, der sich seiner verme
Sa, 6.6., 19:00
Female Black Cinema
De cierta manera
IN GEWISSER HINSICHT
Im Privaten flüstert die Politik erst leise, dann ganz laut: Ein Liebesduett als Schauplatz der Klassenpolitik im post-revolutionären Kuba der 1970er-Jahre. DE CIERTA MANERA tänzelt entschieden an der Schneide der Dualität, geprägt von Erwartungen der kubanischen Bevölkerung nach der Revolution und der schwerwiegenden Realität leerer Versprechen. Eine Schau sozialer Komplexitäten, in denen sich die Adressierung des herrschenden Rassismus wie Sexismus an der Rolle des klassischen und verehrten Ma
Sa, 6.6., 19:30
Armin Mueller-Stahl
Bittere Ernte
Nachdem die Jüdin Rosa aus einem Güterzug und damit der Deportation ins KZ entkommen ist, findet sie Unterschlupf bei einem polnischen Bauern. Wie soll sie ihren Retter einschätzen? Einerseits ist er hilfsbereit, andererseits ist er auch ein Kriegsgewinnler, dessen bescheidener Wohlstand auf dem Leid anderer basiert … Das intensive, sensibel inszenierte Kammerspiel war als Bester Fremdsprachiger Film Oscar-nominiert.
(Florian Widegger)
Mo 15.6.: Freier Eintritt für FAA-Clubmitglieder mit Beglei
Sa, 6.6., 20:30
History of Horror #3
Jaws
Oft kopiert, nie erreicht – Spielbergs Film beschädigt nicht nur den Ruf einer Tierart nachhaltig (schlecht), sondern sorgt auch dafür, dass die Massen ins Kino statt an die Strände strömen (gut). Schließlich lauert dort tödliche Gefahr in Gestalt eines weißen Hais, der Badegäste und Bewohner des Ferienörtchens Amity in Angst und Schrecken versetzt. Ausgerechnet ein nerdiger Wissenschaftler, ein grummeliger Captain Ahab und der wasserscheue Polizeichef sollen’s richten … Der erste Blockbuster de
Sa, 6.6., 21:00
Mel Brooks - Crazy Cinema
Young Frankenstein
In liebevoller Schwarzweiß-Ästhetik orientiert sich YOUNG FRANKENSTEIN eng an den Universal-Filmen der 1930er-Jahre, übernimmt ihre Bildsprache und teilweise sogar die Originalausstattung und verschiebt diese ins Komische. Gene Wilder gibt den Nachfahren des berüchtigten Wissenschaftlers, der das Labor seines Großvaters in Transsylvanien widerwillig übernimmt, nur um sich in einer fremden Welt wiederzufinden, die weniger von Forschung als von eigentümlichen Obsessionen bestimmt ist. Roger Ebert: